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Dein Schläger ist nicht weg. Er liegt in einer Kiste.

Auf fast jedem Platz steht im Sekretariat eine Kiste mit verlorenen Schlägern. Sie werden dort abgegeben, sie werden aufbewahrt, und nach ein paar Monaten wird die Kiste geleert.

Dazwischen passiert nichts. Der Besitzer hat in der Woche drei Plätze gespielt und weiß nicht, auf welchem sein Schläger liegt. Der Finder hat ihn abgegeben und hört nie wieder davon. Zwei Menschen wollen dasselbe und verpassen einander an einer Kiste.

Der Schläger ist da.
Was fehlt, ist die Verbindung zwischen Finder und Besitzer.

Fundbüros gibt es längst

Jeder Golfclub hat eines, und die meisten machen ihre Sache gut. Nur arbeitet jedes für sich. Was in Portugal in der Kiste liegt, erfährt niemand, der in Deutschland sucht.

Ruf zuerst beim Club an. Schwierig wird es danach: wenn du nicht mehr weißt, auf welchem Platz es war, oder wenn du fünfzehn anrufen müsstest. Dafür sind wir da. Wir verbinden die Fundbüros, die es ohnehin gibt.

Wie das läuft

Der eine meldet seinen Verlust, der andere seinen Fund, beide unabhängig voneinander. Unser System vergleicht Marke, Schlägerart, Platz und Datum. Passt es zusammen, bekommen beide eine E-Mail. Das geht über Platzgrenzen und Ländergrenzen hinweg, in 24 Sprachen.

Ob das läuft, musst du uns nicht glauben: Auf der Startseite stehen die aktuellen Meldungen. Echte Fälle, keine Beispiele.

Was wir nicht tun

  • Wir nehmen kein Geld. Weder vom Suchenden noch vom Finder noch vom Club. Es gibt keine Gebühr, wenn ein Schläger zurückgeht.
  • Wir verlangen keine Anmeldung. Eine E-Mail-Adresse genügt, damit wir dich benachrichtigen können.
  • Wir geben deine Adresse nicht heraus. Die Gegenseite sieht sie nie; der Kontakt läuft anonym über uns. Verkauft wird sie an niemanden, Werbung zeigen wir nicht.
  • Wir behalten nichts gegen deinen Willen. Eine Meldung schließt nach 360 Tagen, und löschen lassen kannst du sie jederzeit (Datenschutzerklärung, Abschnitt 5a). Wenn du noch suchst, verlängerst du sie mit einem Klick.

Und wovon leben wir? Im Moment von gar nichts – die Seite kostet uns Geld, nicht dich. Für Golfer wird sie nie etwas kosten. Wie wir das auf Dauer tragen, entscheiden wir, wenn es so weit ist. Sicher ist nur, womit wir es nicht tun werden: mit deinen Daten oder mit einer Gebühr dafür, dass du deinen eigenen Schläger zurückbekommst.

Warum bei uns der Ehrliche gewinnt

Was hindert jemanden daran, einfach zu behaupten, der schöne Schläger gehöre ihm? Im Sekretariat kennt man das Rätselraten: Die Beschreibung passt irgendwie. Vielleicht stimmt sie. Vielleicht nicht.

Bei uns muss deshalb, wer einen Schläger für sich beansprucht, vorher Eigentum nachweisen: mit einem Merkmal, das nur der Besitzer kennen kann. Die Kerbe am Schaft etwa, oder die eingravierten Initialen. Ein Foto aus dem eigenen Satz kannst du für Rückfragen mitschicken. Entscheidend ist deine Beschreibung, und die liest der Finder. Er entscheidet selbst, ob sie passt. Erst dann öffnet sich der Kontakt.

Das ist unbequem. Es ist ein Schritt mehr, und ein paar Leute werden abspringen. Wir haben uns bewusst dafür entschieden.

Uns ist wichtiger, dass der Richtige seinen Schläger bekommt, als dass wir viele Treffer zählen.

Für Finder und für Clubs

Wer einen Schläger findet und abgibt, erfährt sonst nie, ob er angekommen ist. Bei uns bekommt er eine Rückmeldung, wenn sein Fund jemandem gehört.

Für den Club ist die Fundkiste unbezahlte Arbeit: verwahren, nachfragen, entsorgen, und dazu gelegentlich ein verärgertes Mitglied. Das Nachfragen nehmen wir ihm ab, und er zahlt nichts dafür. Frag ruhig in deinem Sekretariat, ob sie uns kennen.

Besser, als ihn wiederzufinden

Am besten ist es, wenn gar nicht erst gesucht werden muss. Dafür gibt es unsere Anhänger: Du markierst deine Schläger einmal, und wer einen findet, scannt den Code mit dem Handy. Du bekommst Bescheid, ohne dass jemand eine Meldung schreiben muss.

Woher das kommt

Angefangen hat es mit einem Eisen 6. Es blieb auf einem Platz liegen, und wir haben es bis heute nicht wiederbekommen. Kein Drama, nur eines dieser Dinge, die man abhakt, weil es keinen Weg gibt, sie zu klären. Vielleicht liegt es noch irgendwo in einer Kiste.

Für dieses Eisen ist es zu spät. Die Seite gibt es, damit es anderen nicht genauso geht.

Ehrlich gesagt

Wir können nicht versprechen, dass jeder Schläger wieder auftaucht.

Für den einen ist es einfach ein Schläger. Für den anderen das eine Eisen aus dem Satz, das richtig in der Hand liegt und das man nicht ersetzt, indem man dasselbe Modell noch einmal kauft. Wir wissen nie, welcher Fall vorliegt. Also behandeln wir jeden Fund wie dieses eine Eisen.

Und wir sind neu. Wir haben noch keine Erfolgsgeschichten zu erzählen, die du hier lesen könntest, und wir werden uns keine ausdenken. Was wir haben, ist ein System, das funktioniert, und die Entscheidung, es nicht auf Kosten der Leute zu betreiben, die es benutzen.

Schläger vermisst Schläger gefunden Kostenlos. Ohne Anmeldung. In 24 Sprachen.

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